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Dass
die Umwelt auf unserem Planeten jemals intakt gewesen ist, kann nicht ohne
weiteres behauptet werden. Die Erde war und ist vom Augenblick ihrer
Entstehung an immerwährenden Veränderungen ausgesetzt.
Mit anderen
Worten: Umweltkatastrophen und Artensterben hat es zu allen Zeiten der
Erdgeschichte gegeben. Aber es war die natürliche Umwelt, in der dies
möglich war und die ihren Ablauf nur durch sich selbst steuerte.
Was ist also
anders heute? Die Natur war in der Lage, auf dem Wege der Evolution ein
Wesen hervor zu bringen, das ein Bewusstsein für sein eigenes Handeln
entwickeln konnte und in der Lage ist, rückwirkend und vorausschauend zu
denken. Wir Menschen sind es, die nunmehr definieren, was Umwelt ist. Unser
Handeln orientiert sich aber nicht an der Natur, sondern an unseren
Bedürfnissen, die oft genug nicht im Einklang mit der Natur stehen.
So
haben wir nun im Zuge immer währender Industrialisierung und exzessiven
Ressourcenverbrauchs einen Punkt erreicht, an dem die Umwelt global zu
kippen droht. Die Anzeichen der Klimakatastrophe sind untrüglich. Es geht im
Grunde nur noch um Schadensbegrenzung. Das ist schwer genug.
So formulierte
schon 1991 der „Club of Rome“: „Es ist eine späte Erkenntnis, dass viele
unserer Probleme im Grunde globalen Charakter haben. Die wechselseitige
Abhängigkeit der Nationen ist typisch für unser Zeitalter.“ Gegenwärtig
scheint, was Umwelt angeht, die Abhängigkeit der Nationen in gegenseitige
Blockaden zu münden. Die Zeit drängt, aber Fortschritte vollziehen sich im
Schneckentempo.
Allerdings:
Wenn von den derzeit 7 Milliarden Erdenbewohnern jeder in seinem engen
persönlichen Bereich ein klein wenig für die Umwelt tut, dann haben wir alle
schon viel gewonnen. Nehmen sie daher die "Arbeitsblätter Umwelt" als
Anregung zum Nachdenken und Umdenken über Umweltprobleme, die uns direkt und
unmittelbar betreffen, aktives Handeln nicht ausgeschlossen.
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233 Seiten
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Im Buch blättern
(mit linker Maustaste oder Menü) |
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AB Umwelt -
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