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Ägypten - Menschen

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Luxor und Umgebung

 

 

 

Schule   top

Vom Hotelbalkon aus konnte ich den Betrieb einer Koranschule für Jungen beobachten. Die Schule selbst macht einen recht herunter gekommenen Eindruck. Alle Jungen erscheinen mit Kopfbedeckung zum Unterricht. Es findet ausschließlich Frontalunterricht statt, die Schüler sitzen in Bänken fast regungslos. Aus nicht erkennbaren Gründen findet plötzlich eine Strafaktion statt. Drei Schüler müssen vortreten, ihre Hände vorstrecken und werden dann mit einem Riemen darauf geschlagen, offenbar aber nicht sonderlich fest.

 

Schüler   top

Für ägyptische Schüler sind die Altertümer ihres Landes vermutlich genauso weit entfernt und uninteressant wie für unsere Schüler Karl der Große. Der disziplinierte Eindruck, den die abgebildeten Gruppe macht, erforderte den ganzen Lehrereinsatz (siehe Schüler hinten).


Assuan und Umgebung

 

 

Araber   top

Was wir gemeinhin als Araber bezeichnen, sind in Ägypten die Fellachen (Bauern). Sie sind die eigentlichen Nachfahren der pharaonischen Ägypter. Es gibt aber auch die arabische Bevölkerungsgruppe der Beduinen. Der genaue Hintergrund des abgebildeten Mannes ist unklar. Er war als Fremdenführer in der Ruine eines koptischen Klostern anzutreffen und ließ sich gerne - gegen Bakschisch natürlich - fotografieren.

 

Kapitän   top

Die Nubier sind bei Assuan u.a. auf dem Nil als Felukenkapitäne tätig. Es scheint jedoch so, dass viele im Auftrag eines Arbeitgebers arbeiten. Die Feluken sind meist mit einem Führer und einem Gehilfen besetzt. Die Tätigkeit ist nicht unbedingt einfach. So kann es sein, dass ein mit Touristen besetztes Boot bei plötzlicher Windstille entlang des Ufers am Seil gezogen werden muss. Schweißtreibend für die Bootsbesatzung, eher unangenehm für den Europäer, der sich wie ein kolonialer Ausbeuter vorkommt.

 

Frauen   top

Frauen ohne Kopfbedeckung sieht man in Ägypten in Kairo oft, sonst kaum. Die Stufen der Bedeckung oder gar Verschleierung sind dabei vielfältig. Im Extremfall sieht man von der Frau gar nichts.

 

Die nubischen Frauen auf dem Foto haben gerade Touristen bewirtet und versuchen nun, Andenken zu verkaufen.